Animal Hoarding – krankhafte Tierliebe

Bild einer verdreckten Wohnung eines "animal hoarders"

Eine Wohnung irgendwo in Deutschland. Gestank dringt durch die Tür, ein lautes Bellen ist zu hören. In der Wohnung lebt eine Familie mit zwei Kindern und insgesamt 36 Huskys. Die Tiere sind verdreckt und unterernährt und fallen durch ständiges kratzen und lecken an bereits blutigen oder verschorften Wunden auf. Überall verstreut in der Wohnung findet man Hundefutter und Kot. Dieses Verhalten häuft sich in letzter Zeit und nennt sich Animal Hoarding.

Was ist Animal Hoarding?

Es ist eine Beschreibung für ein krankhaftes Verhalten von Menschen die Tiere ’sammeln‘. Diese sind nicht in der Lage ihre ‚Sammelobjekte‘ tiermedizinisch versorgen zu lassen und vernachlässigen auch die Pflege, Hygiene und das Füttern. Neben dem unendlichen Leid der Tiere führt das auch zu schweren gesundheitlichen Folgen für den Tierhalter und weiteren Mitbewohnern. Diese Tiersammelsucht wird in vier Kategorien aufgeteilt, den übertriebenen Pfleger, den Rettertyp, den Züchtertyp und den Ausbeutertyp.

Die Folgen

Das Veterinäramt muss solche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz verfolgen und informiert die Behörden. Diese Maßnahmen mit Anordnung von Auflagen oder Strafen greifen bei dem Tierhorter nur kurzfristig, eine psychologische Betreuung ist unverzichtbar.

Text © Thaddäus Bielefeld – Bild © Stefan Körner via Wikipedia

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