Lisa – eine Hunderettung

Lisa in Deutschland

Die Geschichte von Lisa beginnt, wie bei vielen Hunden aus Rumänien, in der Tötungsstation.

Hier enden die Hunde, wenn sie von Tierfängern von der Strasse geholt werden, oder aber auch von privaten Personen, die ihre Hunde aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr behalten wollen oder können.

Tierschützer versuchen, durch Fotos, die Tiere aus der Tötungsstation zu vermitteln und sie vor dem sicheren Tod zu bewahren. Wie gesagt, sie versuchen es, leider ist es nicht möglich, jedes Tier zu retten. Und somit kommen wir zu Yvonne, ehrenamtlich als Tierschützerin unterwegs.

Yvonne hat ein Foto von Lisa in der Tötungsstation von Buzau entdeckt. Sie hat dafür gesorgt, dass Lisa von Buzau aus zu einem privaten Shelter in Rumänien gebracht wurde. Aber auch in dem privaten Shelter lebte Lisa mehr schlecht als Recht, verständlich bei mehr als 100 Artgenossen.

Da Yvonne schon ein eigenes Rudel zu Hause hatte, entschied sie sich schweren Herzens dagegen, Lisa zu sich zu nehmen. Eine Adoptions- oder Pflegestelle musste für Lisa gefunden werden. Bei Lisa handelte es sich um eine Angsthündin und Yvonne entschied sich dafür, Lisa erstmal in eine geeignete Pflegestelle zu vermitteln. Zwischenzeitlich hat Yvonne die Hündin auf ihre Kosten, in Rumänien chippen (ein Chip implantieren) und impfen lassen und für sie eine Pflegestelle in Deutschland gesucht.

Nach einiger Zeit meldete sich Manuela bei Yvonne und erklärte sich bereit, Lisa in Pflege zu nehmen. Durch einen Spendenaufruf konnte Yvonne die Transportkosten für Lisa aufbringen und die Hündin hat ihre Reise nach Deutschland angetreten. Lisa kam, nach langer Autofahrt über viele Grenzen, in Deutschland an und wurde liebevoll von Manuela in Empfang genommen. Jetzt war es an Manuela, der Fellnase Lisa, das Vertrauen in die Menschen zurückzugeben. Mit viel Geduld und noch mehr Liebe, ist es ihr nach geraumer Zeit auch gelungen. Sogar so gut, dass sie sich entschieden hat, Lisa zu adoptieren und ihr ein liebevolles Zuhause für immer zu geben.

Die Geschichte von Lisa, der Angsthündin aus Rumänien, hat einen glücklichen Ausgang genommen. Es gibt noch viele Artgenossen von Lisa, die auch gerne ein liebevolles Zuhause hätten. Man kann diesen Tieren auf verschiedenen Arten helfen, ich möchte hier ein paar Anregungen geben:

  • Adoption: Die Tiere bekommen ein Zuhause für immer
  • Pflegestelle: Die Tiere werde zur Pflege genommen und werden, wenn ein geeigneter Adoptant gefunden wird, weitervermittelt. Es ist aber auch schon öfter vorgekommen, dass aus der Pflegestelle ein Zuhause für immer wurde.
  • Patenschaften: Man kann Patenschaften für die Tiere übernehmen, sodass der monatliche Unterhalt für das Tier gesichert ist.

Text © Anke Oenning / Bild © Yvonne Büdding

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Tolle Geschichte.
    Ich wünsche Euch und allen Mitwirkenden weiterhin viel kraft und mut für erfolgreiche Rettungen.

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