Stop Eating Animals – Part 2

Ein Ochse der in die Kamerau schaut und darüber steht "Stop Eating Animals"

„Jeder sollte einfach mal Bilder aus einer Massentierhaltung gesehen haben“

Wir Menschen haben das wunderbare Privileg, entscheiden zu können, ob wir Fleisch essen wollen oder nicht. Das ist ein wesentlicher Punkt, der uns von den Raubtieren unterscheidet. Ein anderer ist der, dass diese Tiere ihre Beute selber jagen und erlegen. Ich habe ernsthafte Zweifel, dass jeder Mensch, der Fleisch isst, es schaffen würde, selber ein Tier zu schlachten. Ich bin davon überzeugt, dass es dann sehr viel mehr Vegetarier geben würde.

Ich finde auch, das wir unsere Kinder frühzeitig darüber aufklären dürfen, wo die „Reinhardt Bärchenwurst“ denn tatsächlich herkommt. Ich habe das bei meinen Kindern getan. Einer meiner Söhne ernährt sich vegetarisch, er hat sich selber dazu entschieden, er hatte die Wahl.

Ich beobachte im Alltag, dass der Großteil der Menschen in unserer Gesellschaft Fleisch unbewusst konsumiert. Ich glaube, dass sie auch die anderen Dinge in ihrem Leben unbewusst konsumieren. So nebenbei, ohne Wertschätzung, ohne Dank, ohne Gedanken und Gefühl.

Schaut euch doch die Mentalität in Bezug auf Essen einmal an, Fast Food überall, sämtliche Dinge „To Go“, da kann mir doch wirklich niemand erzählen, dass da eine Auseinandersetzung mit dem Nahrungsmittel stattfindet.

Mich erinnert das zügellose Konsumverhalten vieler Menschen eher an das System einer Müllverbrennungsanlage und das finde ich respektlos, nicht nur sich selbst, sondern auch jedwedem Nahrungsmittel gegenüber.

Ich kann und möchte aus meiner eigenen Erfahrung nur jedem empfehlen, sich mit Tieren auseinanderzusetzen. Schaut ihnen einfach mal in die Augen und fühlt eure Reaktion. Sie können uns mehr geben, als ihr Fleisch, nämlich Freude.

Mehr zum Thema „Stop Eating Animals“ lesen, oder die Galerie anschauen.

Text und Bilder © Biggi Fischer

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