Verschmutzung der Ozeane

Seevogel von Plastikmüll getötet.

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

Tierschutz ist wichtig, trotzdem widme ich mich heute dem Thema Umweltschutz, welcher genauso wichtig ist für uns, damit wir alle, Mensch, Tier und Natur noch weiter gut zurechtkommen auf unserer Erde. Keine Sorge, ich haue Euch jetzt keine langweiligen Statistiken um die Ohren, das ist nicht mein Ding. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich mit diesem Artikel schwer getan habe, wenn es um die Verschmutzung der Erde durch Plastikmüll geht, hat man viel zu lesen, gerade zu diesem Thema wird man mit vielen Zahlen und Statistiken konfrontiert.

Nehmen wir uns als Erstes die Verschmutzung der Ozeane vor. Pro Jahr gelangen 6 Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer. Er zerfällt in kleinste Partikel, wird von den Meerestieren fälschlicherweise als Nahrung angesehen und aufgenommen. Die Meerestiere verhungern qualvoll mit vollem Magen.
In unseren heimischen Meeren, wie Nord- und Ostsee wird die Verschmutzung schlimmer. Und nicht nur Seevögel nehmen den Plastikmüll als Nahrung auf, sondern unter anderem Seehunde, Robben und zahlreiche Fischarten, um einen kleinen Teil zu nennen.

Aus diesem Grund haben sich Organisationen wie z.B. Orga Care, gebildet, die sich dafür einsetzen, dass der Abfall aus den Meeren wirksam eingesammelt wird. Der WWF und der Nabu Naturschutzbund sind 2 weitere von vielen Organisationen, die sich diesem Problem annehmen und einigen von Euch ein Begriff sind. Wenn jeder von uns, seinen eigenen kleinen Beitrag leistet und Plastikmüll, so gut es geht vermeidet, sind wir schon ein großes Stück weiter.

Es fängt doch schon beim Einkauf an, warum nimmt man nicht einfach seine eigenen Vorratsdosen mit und lässt sich die Wurst oder den Käse darin einpacken. Anstatt für jedes Stückchen ein neues Papier und eine neue Tüte zu nehmen, welche dann Zuhause sofort im Müll landen, denn meist Fleisch frieren wir ein.

Warum muss man Obst und Gemüse in Tüten packen und abwiegen? Ich persönlich lege z. B. Äpfel auf die Waage, wiege sie aus und lege sie dann ohne Umverpackung in den Wagen. Den das Etikett mit dem Preis kann ich auch auf einen Apfel kleben. Und jetzt mal ehrlich, bei mir hat sich weder das Obst noch das Gemüse beschwert, dass ich es „nackig“ und ohne Tüte nach Hause gebracht habe.

Mir ist aufgefallen, wenn einer an der Kasse nach einer Papier- oder Jutetasche greife, nimmt wenigstens der Nächste hinter einem, keine Plastiktüte. Es tut der Liebe doch keinen Abbruch, wenn man nach dem auspacken die Taschen wieder bereitlegt, um für das nächste Geld ausgeben gerüstet zu sein.

Es sind Kleinigkeiten, die jeder Einzelne von uns beitragen kann, um Müll zu vermeiden. Macht Euch Eure eigenen Gedanken, wie ihr Müll vermeiden könnt. Es ist nicht schwer und tut nicht weh.

Text © Anke Oenning / Bild © Chris Jordan via US Fish and Wildlife Service Headquarters CC BY 2 0

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich denke, wenn der Einkauf im Vornherein geplant wird, braucht es weniger Tüten. Ich habe wiederverwertbare Netze, die ich für mein Gemüse und Obst nehme. Wenn ich diese vergesse, mache ich es wie du: Kleber kommt einfach auf das Gemüse selbst.

    Danke für deinen Beitrag!

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